Zum Hauptinhalt springen

DiTo´s Sommerfahrt 2013 in´s badische Rebland

  • Dieter
  • Autor
  • Ganz neu im Forum
  • Ganz neu im Forum
Mehr
12 Jahre 1 Monat her - 12 Jahre 1 Monat her #2109 von Dieter
Hallo zusammen,
DiTo´s Sommerfahrt ins Badische Rebland ist ausgebucht. Es wird sicherlich wieder ein schönes, adäquates Treffen auf das wir uns sehr freuen.
Ein Bitte noch: Seid bitte spätestens 09:30 Uhr mit genügend Sprit im Tank am Treffpunkt.
Ganz herzliche Grüße
Di von DiTo
Letzte Änderung: 12 Jahre 1 Monat her von Dieter.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Dieter
  • Autor
  • Ganz neu im Forum
  • Ganz neu im Forum
Mehr
12 Jahre 2 Wochen her - 12 Jahre 2 Wochen her #2203 von Dieter





Sodele,
kaum zu glauben aber wahr: Der Tag X ist in greifbare Nähe gerückt und in zwei Wochen sind wir im Badischen Rebland unterwegs.
Wir haben heute die Strecke nochmals abgefahren und alles für gut empfunden. Unser Highlight wird zweifelsohne das Unimog - Event werden. Ich höre im Geiste schon die Mädels kreischen, wenn sie per Unimog im Gelände unterwegs sind.
Danach geht es ganz gemütlich über Baden-Baden ins Rebland, wo wir gegen 13:00 Uhr auf der Yburg zum Mittagessen erwartet werden.
Anschließend cruisen wir über verschwiegene, schmale Sträßchen durch die badischen Weinberge um gegen 15:30 unsere Freiterasse im Restaurant "Jägersteig" einzunehmen. Von hier aus hat man einen gigantischen Blick bis in´s benachbarte Elsass.
Nachdem wir den Tag ausgiebig erörtert haben endet gegen 17:00 Uhr DiTo´s Sommerfahrt ins Badische Rebland.
Um Euch ein wenig Vorfreude zu bereiten hänge ich noch drei Bilder an.
Bis zum 25. August 2013 gegen 09:30 Uhr vor dem Unimog - Museum in Gaggenau.
Wir freuen uns sakrisch auf Euch.
Herzliche weiss-blaue Grüße
Di von DiTo
Anhänge:
Letzte Änderung: 12 Jahre 2 Wochen her von Dieter.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Dieter
  • Autor
  • Ganz neu im Forum
  • Ganz neu im Forum
Mehr
11 Jahre 11 Monate her - 11 Jahre 11 Monate her #2237 von Dieter
Kleiner Rückblick auf unsere Ausfahrt ins Badische Rebland am 25.08.2013:

Es war mal wieder soweit: DiTos Sommerfahrt ging dieses Mal ins Badische Rebland. Die Teilnehmer der seit geraumer Zeit ausgebuchten Ausfahrt, die auf 15 Fahrzeuge begrenzt war, trafen sich pünktlich gegen 09:30 Uhr auf dem reservierten Parkplatz vor dem Unimog-Museum in Gaggenau.
Nachdem sich die sichtlich gut gelaunte Truppe begrüßt hatte ging es dann zur Sache. Der Museumsleiter hieß die BMW-KLASSIKER-FREUNDE Willkommen und stellte diesen einen Betreuer zur Seite, der während einer ca. 1-stündigen Führung nicht nur die Geschichte des Unimogs, sondern auch unerwartete Hintergründe eindrucksvoll offenbarte. Herrmann, ein 77-jähriges Urgestein aus Gaggenau brachte uns die Entwicklung seines lieblichen Heimatortes näher. Dieses, selbst noch in den 40er-Jahren, völlig unbekannte, kleine Bauerndorf verdankt seine Entwicklung zum Einen Daimler-Benz zum Anderen der allgemeinen Autoindustrie. Bei dem weltweit bekanntesten Produkt aus dieser Region handelt es sich um den Unimog. Unimog ist die Abkürzung für "Universalmotorgerät". Entwickelt wurde dieses allradgetriebene Gerät vor allem für die Land- und Forstwirtschaft, das Militär und für kommunale Aufgaben. Das ab 1945 entwickelte Fahrzeug wurde bereits ab 1949 zunächst bei Boehringer Werkzeugmaschinen gebaut. Das bekannteste Produkt von Boehringer ist übrigens ein Aschenbecher wo mittels Druckknopf der Deckel des Aschers in schnelle Umdrehungen versetzt wird, so dass Asche und Kippe in den Bauch dieses Aschers geschleudert wird. Dieser Aschenbecher ist wohl jedem bekannt. Herrmann, unser Begleiter erzählte uns, dass in dieser Zeit den Arbeitern von Boehringer nicht der Lohn, sondern die Lebensmittel, die diese für ihre Arbeit erhielten, am wichtigsten war. So groß war damals die Not im heute so wohlhabendem Murgtal.
Im Jahre 1951 übernahm dann Daimler-Benz die Geschicke von Boehringer und ein ungeahnter Aufschwung begann. Bereits am 04. Juni 1951 lief der erste Unimog vom Band. Der Typ 401 schlug wie die sprichwörtliche Bombe ein. Durchdacht und geplant von Kennern und Könnern gab es nichts was dieses Gerät trotz seinen nur 25 PS nicht konnte. Nur ein Beispiel: Die Spurweite von 1270 Millimetern entspricht exakt zwei Kartoffelreihen.
Ausgiebige Infos: de.wikipedia.org/wiki/Unimog
Im Jahre 2002 wurde die Produktion des Unimog ins Mercedes-Benz-Werk Wörth am Rhein verlegt. Dies haben die Gaggenauer den Pfälzern bis heute nicht verziehen. Angeblich werden noch immer Geister beschworen, um aus Rache den Pfälzern den Wein sauer werden zu lassen. Da hat man ab und an den Eindruck, dass es tatsächlich funktioniert.
Um die Gemüter zu besänftigen, auch um das eigene Image zu polieren, erklärte sich Daimler-Benz dann vor einigen Jahren, nach langem Hin und Her bereit, sich an einem Museum im Murgtal zu beteiligen und stellte für den Neubau, der letztendlich satte vier Millionen Euro kostete, immerhin ein Million euro zur Verfügung. Den Rest stemmte der Träger des Unimog-Museums e. V. unter dem 1- Vorsitzenden Stefan Schwab. Dieser Vorstand ist offensichtlich mit einem ausgeprägtem Bettel-Gen ausgestattet. Er fand Sponsoren wie Rothaus, Signal Iduna, Rotherma, Merex usw.. Das Ergebnis konnten wir nun ausgiebig bewundern.
Herrmann, unser Begleiter, schafft es übrigens trotz seinen 77 Jährchen einen Unimog innerhalb 1,8 Sekunden zu besteigen, inklusive Türe schließen. Unsere Sarah (16) konnte dies nicht unterbieten. Die, auch für unsere Frauen sehr interessante Führung ging dann gegen 11:00 Uhr seinem Ende entgegen. Jeder Teilnehmer hatte die humorvolle Art "unseres" Herrmann genossen und sicherlich einiges dazu gelernt. Alleine die praktische Erklärung: "Wie funktioniert eigentlich ein Sperrdifferenzial?" war genial. Rolf als linkes, Dieter als rechtes Hinterrad, Herrmann in der Mitte und es ging nur noch gerade aus. Übrigens hatte bereits in den 50er-Jahren die Spielwarenindustrie den Unimog entdeckt. So gab es bei Steiff einen 401er mit Langholzanhänger. Heute ein rares Stück für das Sammler ein kleines Vermögen hinlegen würden.
Und dann nahtlos von der Theorie zur Praxis: Unimog fahren im schweren Freigelände!
Was so ein Fahrzeug im Gelände schafft, ist nicht zu beschreiben. Steigung von 100%? Kein Problem. Seitenneigung 45 Grad? Leichtes Gähnen. Wassertiefe 150 cm? Endlich ein wenig die Füße anfeuchten. Ausgewachsener Baum quer über der Straße? Ein wenig Beinchen heben und gut.
Fazit: Männliche Teilnehmer stiegen anschließend mit glänzenden Augen, weiblich Mitfahrer mit unfassbarem Gesichtsausdruck aus dem Gefährt. Nochmals vielen, vielen Dank an die Ausrichter dieses Erlebnisses.
Infos hierzu: www.unimog-museum.de
Pünktlich gegen 12:00 Uhr: Back on the Road. Einige wagemutige Teilnehmer öffneten ihr Verdeck und wir bogen auf die B 462 ein, um unserem verdienten Mittagessen näher zu kommen. Unter Mithilfe vom Organisationsteam des Unimog-Museums hatten wir an der Ampel "Grüne Welle" und alles ging Ratz-Fatz. Über Selbach erreichten wir die Kur- und Bäderstadt Baden-Baden. Eine mondäne Stadt die nicht nur eine Durchfahrt verdient hat. Für Insider sage ich nur: "Eiscafe Capri". Diese Stadt ist nicht nur einen Besuch wert. Auch das jährlich stattfindende "Oldtimermeeting Baden-Baden" ist ein Muss für Altblechverstrahlte.
Infos über die Stadt und Veranstaltungen: www.baden-baden.de
Nach einer etwas beschwerlichen Stadtdurchfahrt, eine Baustelle teilte unsere Gruppe in drei Teile auf, passierten wir den legendären "Golfclub Baden-Baden" um dann langsam aber sicher ins Badische Rebland einzutauchen. Zunächst musste jedoch noch eine Serpentine bezwungen werden und auf dem folgendem Parkplatz sammelte sich unsere dreigeteilte Truppe.
Danach endete der sogenannte "Röderwald" und wir bogen endlich in die angekündigten Weinberge ein. Über schmale Wirtschaftswege ging es dann recht geruhsam weiter. Der angekündigte Fotostopp fiel wegen nicht optimalen Fotowetter recht kurz aus.
Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir dann hungrig und durstig den ersehnten Abzweig zur Yburg. Nur noch innerhalb 15 Minuten ein paar Höhenmeterchen per Serpentinen überwinden, anschließend durch einen engen Torbogen und schon standen wir im Burghof der imposanten Yburg.
Eines vorweg: Ein ganz dickes Lob und ein ebensolches Dankeschön an das Team von der Yburg. Wir wurden äußerst lieb empfangen, hervorragend bewirtet, das Essen war vorzüglich und trotz dem Ansturm einer hungrigen Truppe ging es flott über die Bühne und alle waren des Lobes voll.
Nach dem Essen konnten wir im eigens für uns bereit gestelltem Zelt das Erlebnis "Unimog" Revue passieren lassen. Ein anderes Thema kam einfach nicht auf.
Alternativ bestand die Möglichkeit die genossenen Kalorien etwas abzubauen, indem man den Wachturm der Burganlage bestieg. Wer nicht mitgezählt hat - es sind 112 Stufen ab der Eingangstür zum Turm.
Infos hierzu: www.yburg.de
Gegen 14:30 Uhr ging es dann wieder weiter. Nachdem das enge Burgtor ohne Blessuren passiert war, rollten wir ganz gemütlich bergabwärts Richtung Kaffee und Kuchen. Wie gehabt, faßt ausschließlich per enge Weinbergsträßchen.
Die Weinorte, die wir durchfuhren, lassen jedem Weinkenner das sprichwörtliche Wasser im Munde zusammen laufen.: Neuweier, Eisental, Alschweier, Affental, Ottersweier, Sasbach, Obersasbach, Lauf, Neusatz, Kappelwindeck - nur um die Wichtigsten zu nennen.
Gegen 15:30 Uhr erreichten wir das wohl am schönsten gelegene Restaurant im Rebland. Eigentlich wollten wir von der Veranda aus den herrlichen Fernblick über weitläufige Weinberge sowie die Rheinebene bis hinüber nach Strassbourg und die Vogesen genießen. Da uns das Wetter an diesem Tag nicht so richtig lieb hatte, nahmen wir in der Gaststube Platz und genossen von hier aus den herrlichen Blick. Bei gemütlichen Gesprächen ließen wir den ereignisreichen Tag Revue passieren und die Teilnehmer waren des Lobes voll.
Infos hierzu: www.jaegersteig.de

Fazit: Dies war ein Tag, den man so schnell nicht vergessen wird. Eine hervorragende, adäquate Truppe gepaart mit stimmigen Events und ein nicht alltäglicher Routenverlauf. Auch kam der bewusst gewählte gemütliche Ablauf sehr gut an. So blieb genügend Zeit damit sich alle mal so richtig austauschen konnten.
Uns bleibt jetzt nur noch, dass wir uns bei allen die mit uns den Tag genossen haben recht herzlich zu bedanken. Sicherlich sehen wir uns bei einer der nächsten Stammtische, Treffen oder Ausfahrten wieder.
Da nach der Ausfahrt wieder vor der Ausfahrt ist, ein kleiner Wink mit dem bekannten Zaunpfahl:
Am 03. Oktober 2013 findet unsere traditionelle Saisonabschlussfahrt statt. Wer hat noch nicht - wer will nochmal?

Ganz herzliche weiß-blaue Grüße

DiTo

30. August 2013 DH
Letzte Änderung: 11 Jahre 11 Monate her von Dieter.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Dieter
  • Autor
  • Ganz neu im Forum
  • Ganz neu im Forum
Mehr
11 Jahre 11 Monate her - 11 Jahre 11 Monate her #2238 von Dieter
Sodele, hier noch ein paar Bilder zu unserer Sommerfahrt ins Badische Rebland.
Letzte Änderung: 11 Jahre 11 Monate her von Dieter.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Dieter
  • Autor
  • Ganz neu im Forum
  • Ganz neu im Forum
Mehr
11 Jahre 11 Monate her - 11 Jahre 11 Monate her #2242 von Dieter
Hallo zusammen,
sollte jemand vielleicht noch ein paar Bilder haben, oder sogar seine Meinung äußern wollen: Beides wäre herzlich Willkommen! :whistle:
Herzliche weiss-blaue Grüße
Dieter
Letzte Änderung: 11 Jahre 11 Monate her von Dieter.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Powered by Kunena Forum